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Der Verein NIMA - Sozialprojekte in Tibet / Schweiz mit Sitz in Zürich wurde im Januar 2000 gegründet.
NIMA bedeutet "Sonne" auf tibetisch. Und wie die Sonne möchte NIMA denjenigen Menschen Licht und Wärme spenden, die ihr Leben bisher in Kälte und Einsamkeit verbrachten. Es sind dies ältere, notleidende Tibeterinnen und Tibeter, die keine Familienangehörigen mehr haben und um die sich keiner mehr kümmert. Es sind in den abgelegenen Dörfern in der Umgebung von Ganzi lebende Menschen, die krank und mittellos sind.
Der Initiator und Präsident des Vereins Lobsang Nima Soghatsang wurde am 24.12.1941 in Ganzi/Osttibet geboren. 1959 flüchtete er wie viele andere aus dem Tibet. Seit 1966 lebt und arbeitet er in der Schweiz.
Mitte der 80er und 90er Jahre stattete er zusammen mit seiner Frau Tashi Dolma seiner Heimat mehrere Besuche ab. Sie waren beide betroffen, was sie in der Stadt und Region von Ganzi in der Provinz Kham (Osttibet) erlebten. Viele alte und kranke Menschen leben dort unter ärmsten Bedingungen. Es bestehen überhaupt keine Strukturen, um diese Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen und ihnen zu helfen. Auch örtlichen Privatinitiativen fehlte es bisher an der nötigen Tatkraft.
Diese Erkenntnis sowie die große Sorge um das Wohl und die Gesundheit dieser Menschen, die nicht in der Lage sind, sich selbst zu helfen, haben Herrn Soghatsang veranlasst, den Verein NIMA in der Schweiz ins Leben zu rufen.

Blick auf Ganzi und Lobsang Nima Soghatsang
Ganzi/Osttibet ist die grösste Stadt der Provinz Kham und gehört heute zur chinesischen Provinz Szechwan. Die Stadt liegt in einem wunderschönen breiten Tal auf einer Höhe von 3.500 m und hat 55.000 Einwohner. |