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Das Altenheim in Ganzi

Zu den Hauptanliegen des Nima-Vereins gehört der Betrieb des Altenheimes für notleidende Tibeterinnen und Tibeter in der tibetischen Provinzstadt Ganzi.

Viele alte, alleinstehende und kranke TibeterInnen leben unter ärmsten Bedingungen. Besonders wenn sie keine Angehörigen haben, sind sie ganz auf sich selbst gestellt und meist mittellos. Eine Altersvorsorge gibt es nicht und Altenheime sind praktisch unbekannt.

Alten Menschen in der Stadt bleibt oft nichts anderes übrig als von Tür zu Tür betteln zu gehen. Bereits 1991 hat der Initiator Lobsang Nima Soghatsang anlässlich eines Besuches in seiner Heimatstadt Ganzi für ältere Menschen ein monatliches Treffen zum gemeinsamen Beten und zur Linderung ihrer größten Not ins Leben gerufen. In dieser stets wachsenden Gruppe treffen sich bis heute alte Leute aus der Stadt regelmäßig zu religiösen Aktivitäten und gegenseitigen Unterstützung. In den umliegenden Dörfern von Ganzi sind die Lebensumstände für manche alten Menschen, die nicht in die Stadt kommen können, noch prekärer. Die sporadische Hilfe, welche sie von Nachbarn oder Klöstern erhalten, reicht bei weitem nicht aus. Es gibt alte, kranke Menschen, die in baufälligen, unbeheizten Hütten oft tagelang ohne Essen und ohne medizinische Hilfe ausharren müssen.

Aktuelle Fotos und Persönliches über die derzeitigen BewohnerInnen des Altenheims finden Sie in unserem Newsletter 2010

Choeden
Februar 2008
Gebetsraum
Glücklicher Bewohner
Jeder hilft wie er kann
Pause
Bewohnerin im Schnee
Kleiner Ausflug
Handarbeit
Die Köchin kommt aus dem Keller
Gemeinsames Arbeiten auf dem Kartoffelacker
Speisesaal
Das ehemalige Zuhause einer Heimbewohnerin
Wohnen nachher
Blick in den Innenhof

Es war Lobsang Nima Soghatsang ein großes Bedürfnis, diesen verlassenen Menschen ein würdiges Zuhause zu geben. Ihre Spendengelder sind gut angelegt und kommen ohne jegliche Abzüge dort an, wo sie dringend benötigt werden. Alle Vereinsmitglieder arbeiten unentgeltlich! Nicht einmal die Bank verlangt Kontoführungsgebühren.